Philipp Graf – unser 100. Mitglied

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Herzlichen Glückwunsch an Philipp Graf aus Hadamar – die Mitglieder der Jägerschule Diana e.V. und der Vorstand freuen sich, ihn als 100. Mitglied der Jägerschule begrüßen zu können. Bei einer Mitgliederzahl von 100 kann die Jägerschule den Antrag stellen, Mitglied beim Landesjagsverband Hessen zu werden. Philipp Graf gehört zum diesjährigen Jungjägerlehrgang. Für die Jägerprüfung im nächsten Jahr wünschen wir ihm viel Erfolg. (rf)

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Ehrenbrief des Landes Hessen

Anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Jägerschule Diana e. V. in Lindenholzhausen wurde der Vorsitzende Dr. Rüdiger Fluck auf Grund seiner langjährigen ehrenamtlichen Verdienste vom 1. Kreisbeigeordneten Helmut Jung im Namen des Hessischen Ministerpräsidenten mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet.
Schon seit 40 Jahren engagiert sich Rüdiger Fluck in der Jungjägerausbildung, zuerst bei der Jägervereinigung Frankfurt Nord/Ost, dann beim Jagdklub Limburg und die letzten 20 Jahre bei der Jägerschule Diana e.V., lange als Ausbildungsleiter und die letzten Jahre als Vorsitzender der Jägerschule, die im laufenden Ausbildungslehrgang 22 Jungjäger auf die Jägerprüfung vorbereitet und bisher mit einer Erfolgsquote von 96% mit an der Spitze der jagsdschulen und ausbildenden Jagdvereine in Hessen steht.
Auch in jagdlichen Vereinigungen, so der 1. Kreisbeigeordnete, sei Fluck aktiv, so schon viele Jahre als Hegeringleiter der Hegegeminschaft Taunus, zu der neben den Jagdrevieren von Bad Camberg und seiner Stadtteile auch die Jagdreviere von Eisenbach, dem Hof zu Hausen und Haintchen gehören und seit mehr als 20 Jahren als Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Haintchen. Jung bescheinigte dem Vorsitzenden eine hohe Sachkompetenz; besonders mit der Gründung der Jägerschule Diana habe er gezeigt, daß Veränderungen auch Mut und Entschlossenheit brauchen.
Auch der Ausbildungsleiter der Jägerschule, Horst Günter Kowarsik, dankte dem Initiator, Gründungsmitglied und langjährigen Vorsitzenden für sein Wirken in der Jungjägerausbildung und ernannte Rüdiger Fluck zum Ehrenmitglied der Jägerschule. Neben dem Vorsitzenden wurden auch die Gründungsmitglieder Horst Günter Kowarsik, Heinz Josef Kremper, Roland Brühl, Marco Spriestersbach und Reiner Stöhr mit der Treuenadel in Gold ausgezeichnet.
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Rüdiger Fluck wurde vom 1. Kreisbeigeordneten Helmut Jung mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet. Foto V. Schmidt

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JAGD AUF RABENVÖGEL

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Eine seltene Trophäe – das Schnepfenrad

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Die Jagd auf die Waldschnepfe ist schon fast Jagdgeschichte, denn in den heimischen Jagdrevieren wird dieser seltene Vogel schon lange nicht mehr bejagt. Früher wurde die Schnepfenjagd, die während des Schnepfenstriches, dem Balzflug dieser Vögel, an Frühlingsabenden, wenn der Schnepfenstern (die Venus) am Himmel zu sehen war, ausgeübt. Dabei gehörten die Malerfeder und der Schnepfenbart zu den wichtigsten Trophäen für den Jäger. Die Malerfeder ist die erste Feder am Schwingenbug dieses Vogels, der von den Jägern auf Grund seines langen Schnabels, dem Stecher, auch „der Vogel mit dem langen Gesicht“ genannt wird. Die Malerfeder, eine kleine und spitze Feder, haben schon im Mittelalter die Maler verwendetz, um beonders feine Striche ausführen zu können. Der Schnepfenbart ist als Federbüschel auf der Bürzeldrüse zu finden. Manchmal begegnet man heute noch dem Schnepfenrad, einer seltenen Trophäe, die auf dem Jägerhut getragen wird und bei der viele Malerfedern ringförmig um einenm Metallanstecker mit diesem Vogel angebracht sind.
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Noch im vergangenen jahrhundert wurden die erlegten Waldschnepfen auch in der Küche verarbeitet; der Schnepfendreck war früher in Jägerkreisen und darüber hinaus wohl eine besonders geschätzte Delikatesse. Aus dieser Zeit erinnern noch viele alte Rezepte an die Zubereitung des Schnepfendrecks. Hierbei wurden die Eingeweide der Waldschnepfe samt Inhalt mit Ausnahme des Magens klein gehackt, in der Pfanne erhitzt und mit Speck, Gewürzen und Eigelb zu einer Farce verarbeitet und danach auf Weißbrotscheiben im Ofen gebacken – in der heutigen Zeit eine zumindest aus hygienischen Gründen bedenkliche Zubereitung. Doch durch die Erkenntnisse der Wildbrethygiene sind die Jäger mittlerweile bezüglich der Behandlung von erlegtem Wild als Lebensmittel geschult und sich ihrer Verantwortung bei der Abgabe von Wild und Wildprodukten an den Verbraucher bewusst. (rf)
Fotos: Eine seltene Trophäe für den Jäger war früher das Schnepfenrad, bei dem viele Malerfedern ringförmig um einen Metallanstecker mit einer Waldschnepfe angeordnet sind. Auf der Rückseite des Ansteckes sieht man eine Scheibe und eine Schraube zur Befestigung der Malefedern. (Fotos R. Fluck)

Jahreshauptversammlung 2016

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EINLADUNG ZUR JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG AM FREITAG 21. OKTOBER 2016 UM 20.00 UHR
IN DER LINDENSCHULE IN LINDENHOLZHAUSEN
Tagesordnung:
Regularien/ Feststellung der Beschlussfähigkeit
Protokoll der letzten Mitgliederversammlung
Jaheresbericht des Vorsitzenden
Bericht des Ausbildungsleiters
Jahresbericht des Kassierers
Bericht der Kassenprüfer
Entlastung des Vorstandes
NEUWAHLEN
Vorsitzender/2. Vorsitzender
Kassierer/2. Kassierer
Schriftführer/2. Schriftführer
Kassenprüfer
Verschiedenes
Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen
Vor der Jahreshauptversammlung um 19.00 Uhr treffen sich die Ausbilder und die
Mitglieder des Vorstandes zu einer gemeinsamen Sitzung
DER VORSTAND
Petra Preis, Schriftführerin

Unsere Bläsergruppe im Jubiläumsjahr

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Einen herzlichen Dank an die Bläsergruppe der Jägerschule Diana, die unter der Leitung ihres Hornmeisters Heinz Josef Kremper nicht nur die Feier des 20jährigen Bestehebns der Jägerschule musikalisch begleitet hat, sondern auch am Tag der Offenen Tür in der Lindenschule zusammen mit den Jagsdhornbläsern aus Oberbrechen mit Jagdsignalen und Jagdfanfaren musikalische Akzente gesetzt hat. (rf) Foto R. Fluck

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Große Resonanz beim Tag der Offenen Tür der Jägerschule Diana

Anlässlich ihres 20jährigen Bestehens hatte die Jägerschule „Diana“ e.V. Limburg zum Tag der Offenen Tür in und um die Lindenschule nach Lindenholzhausen eingeladen.
Unterschiedliche Informationsstände waren die Attraktion des Jubiläumsfestes, die überwiegend von den Mitgliedern der Jägerschule in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsleiter Horst Günther Kowarsik aufgestellt waren. Begrüßt wurden die zahlreichen Gäste von den Klängen der Jagdhornbläsergruppe der Jägerschule „Diana“ unter ihrem Hornmeister Heinz Josef Kremper, die an diesem Tag von den Jagdhornbläsern aus Oberbrechen unterstützt wurden. Danach waren die Jagdhunde an der Reihe; bei einer Pfostenschau wurden weit über 30 verschiedene Jagdhunderassen den Besuchern vorgestellt. Heinz Josef Kremper, der neben der Ausbildung der Jagdhornbläser auch für das Fach Hundeausbildung an der Jägerschule zuständig ist, stellte die unterschiedlichen Jagdhunderassen vor und berichtete von ihrem Einsatz im jagdlichen Betrieb.
Am Stand des Sattlers Ulrich Hingott aus Netzbach, der vor einigen Jahren an der Jägerschule die Jägerprüfung ab gelegt hat, wurden verschiedenen Arbeitsvorgänge bei der Lederbearbeitung und das Werkzeug eines Sattlers vorgestellt. Der Präparator Dirk Hekmann aus Villmar hatte unterschiedliche Präparate aus seiner Werkstatt mitgebracht, darunter auch viele exotische Exemplare, auf deren Präparation er sich spezialisiert hat. Am Stand „Lernort Natur“ stelte Thomas Muth Präparate heimischer Wildtiere vor und bot auch einige Ratespiele für Kinder aber auch für Erwachsene an. Am Stand des Büchsenmachers Roland Brühl waren unterschiedliche Utensilien, die rund um die Jagd Verwendung finden, zu sehen und zu erwerben. Für das leibliche Wohl sorgte die Familie Jung aus Wirbelau und der Stand von Katrin Spangenberg für das Kinderschminken war gut besucht.
Der Falkner Berthold Geiß aus Weyer, selbst Absolvebt der Jägerschule Diana, zog dann am Nachmittag mit seiner Greifvogelvorführung noch einmal die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Mit seinen Vorführungen, bei denen auch die Kinder mit einbezogen wurden, gab es viel über Eulen und Greifvögel zu sehen und zu erfahren. Darüber hinaus konnten die Besucher auch den Unterrichtsraum der Jägerschule in der Lindenschule besichtigen; auch hier waren es die vielen Präparate und das Anschauungsmaterial für den Unterricht, die die Besucher beeindruckten. Im laufenden Lehrgang drücken bei der Jägerschule 23 Auszubildende die Schulbank. Das Interesse an einer Ausbildung an der Jägerschule „Diana“ ist groß, so der Ausbildungsleiter Horst Günther Kowarsik – für den neuen Kurs, der im Juli 2017 beginnt, liegen bereits über 10 Anmeldungen vor. (rf)

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Bei der Pfostenschau konnte Heinz Josef Kremper unterschiedliche Jagdhunderassen vorstellen.
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Der Sattler Ulrich Hingott gab Einblicke in die Lederverarbeitung
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Der Präparator Dirk Hekmann im Gespräch mit Rainer Stöhr
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Thomas Muth stellte an seinem Stand „Lernort Natur“ heimische Wildtiere vor.
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Bei der Greifvogelvorführung wurden auch die Kinder mit einbezogen.
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Die Bläsergruppe mit ihrem Hornmeister Heinz Josef Kremper (links)
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Roland Brühl hatte viele Gebrauchsgegenstände rund um die Jagd mitgebracht.
img_7334 Fotos R. Fluck

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