Jägerschlag auf dem Hubertushof in Eisenbach

Im Mittelpunkt der Abschlussfeier der Jägerschule Diana e.V. auf dem Hubertushof in Eisenbach stand der Jägerschlag für die Absolventen des Jungjägerlehrgangs 2016/17.
Nach dem Jagdsignal „Begrüßung“ der Jagdhornbläsergruppe der Jägerschule Diana unter der Leitung von Hornmeister Heinz Josef Kremper berichtete der Vorsitzende Dr. Rüdiger Fluck über die gemeinsamen Anstrengungen der Jungjäger aber auch der Ausbilder während der einjährigen Ausbidungszeit. Bei der Jägerprüfung selbst gab es in diesem Jahr zwei Neuerungen – das Schießen auf den laufenden Keiler sowie das „Multiple Choice“ Verfahren bei der schriftlichen Prüfung. Weit über 400 Unterrichtsstunden galt es zu absolvieren, die Waffenhandhabung und das Trainingsschießen auf den Schießständen in Haintchen, Bad Camberg und Hahnstätten und auch der praxisnahe Unterricht. Dazu gehörte der Fallenbau, das Anlegen von Wildäckern, das Bestimmen von Bäumen und Pflanzen, die Teilnahme an Gesellschaftsjagden sowie das fachgerechte Aufbrechen und die Weiterverarbeitung des erlegten Wildes.
Danach war es dem Ausbildungsleiter Horst Kowarsik vorbehalten, 16 Jungjäger nach altem jagdlichen Brauch zum Jäger zu schlagen, die als Zeichen der Aufnahme in die Jägerschaft in feierlicher Form drei Schläge mit der flachen Klinge des Hirschfängers auf die Schulter erhielten mit den Worten: „Der erste Schlag soll dich zum Jäger weih`n, der zweite Schlag soll dir die Kraft verleih`n zu üben stets das Rechte. Der dritte Schlag soll dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten.“
Nach einem kräftigen Schluck aus dem Trinkhorn wurden die Jägerbriefe überreicht an Fee Albers (Löhnberg), Daniel Becker (Niederselters), Michael Becker (Lindenholzhausen), Marco Burggraf (Faulbach), Jurij und Konstantin Filtschew (Linter), Phillip Graf (Hadamar), Katharina Spriestersbach (Ellar), Jan Kühnemann (Weinbach), Lars Lehr (Eisenbach), David Perey (Eisenbach), Peter Schäfer (Malmeneich), Uwe Scheuermann (Lindenholzhausen), Jessica Schuld (Biebrich), Heike Weinmann (Glashütten) und Alexander Zeilmann (Braubach).
Mit dem Signal „Zum Essen“ wurde zum geselligen Teil übergeleitet und noch lange gefeiert. Inzwischen hat der neue Ausbildungslehrgang der Jägerschule mit 19 Kandidaten begonnen. (rf)

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Fotos R. Fluck

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