Abschlußtag 2016

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Die Lehrgangsteilnehmerinnen und Teilnehmer des Jahrganges 2015/2016 hatten am letzten Ausbildungstag für „Verpflegung“ im besten Sinne gesorgt, und so klang der harmonische Lehrgang locker aus. Kurz vor der schriftlichen Prüfung waren alle natürlich etwas angespannt, aber die Leistung der einzelnen Teilnehmer steht auf einem hohen Niveau, sodass sich keine Probleme bei der bevorstehenden Prüfung ergeben dürften.

Die Ausbilder wünschen allen elf Teilnehmern einen erfolgreichen Prüfungsverlauf.

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Hegemedaille

Rüdiger Fluck

Anlässlich der Hegeschau des Jagdklubs Limburg wurde auf Vorschlag der Hegegemeinschaft Taunus die Hegemedaille des Landesjagdverbandes Hessen „in Anerkennung der Verdienste um die Hege des Wildes und seines Lebensraumes“ in diesem Jahr an Dr. Rüdiger Fluck aus Haintchen verliehen. Die Hegegemeinschaft Taunus ist ein Zusammenschluss der Jäger aus den Gemeinschaftlichen Jagdrevieren der Stadt Bad Camberg und ihrer Stadtteile sowie den Revieren Eisenbach, Haintchen, dem Eigenjagdbezirk Hof zu Hausen und den Staatsrevieren Laubus und Schieferlay. Seit 25 Jahren ist Rüdiger Fluck neben seiner Funktion als Rehwildsachkundiger Vorsitzender der Hegegemeinschaft Taunus; darüber hinaus engagiert sich der Hegeringleiter seit fast 40 Jahren auch in der Jungjägerausbildung; zuerst bei der Jägervereinigung Frankfurt Nord/Ost, dann beim Jagdklub Limburg und heute als Vorsitzender und Ausbilder der „Jägerschule Diana e. V.“ in Limburg, die in diesem Jahr ihr 20 jähriges Bestehen feiert.

10 erhielten den Jägerschlag

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Im Mittelpunkt der Abschlussfeier der Jägerschule Diana im Schützenhaus Hubertus in Haintchen stand der Jägerschlag für die Absolventen des Jungjägerlehrgangs 2014/15. Nach dem Signal „Begrüßung“ der Jagdhornbläsergruppe der Jägerschule unter der Leitung von Hornmeister Heinz Josef Kremper berichtete der Vorsitzende der Jägerschule Dr. Rüdiger Fluck über die gemeinsamen Anstrengungen der Jungjäger aber auch der Ausbilder während der langen Ausbildungszeit. Dazu gehörten unter anderem weit überr 400 Unterrichtsstunden, das Trainingsschießen und die Waffenhandhabung auf dem Schießstand des Schützenvereins Hubnertus Haintchen, aber auch praxisnaher Unterricht, wie Fallenbau, das Anlegen von Wildäckern, das Bestimmern von Pflanzern und Bäumen, sowie das fachgerechte Aufbrechen und die Weiterverarbeitung des erlegten Wildes.. Danach war es dem Ausbildungsleiter Marco Spriestersbach vorbehalten, die zehn Jungjäger nach altem jagdlichen Brauch zum Jäger zu schlagen, die als Zeichen der Aufnahme in die Jägerschaft in feierlicher Form drei Schläge mit der flachen Klinge des Hirschfängers auf die Schulter erhielten mit den Worten: „Der erste Schlag soll dich zum Jäger weih´n, der zweite Schlag soll dir die Kraft verleih´n zu üben stets das rechte. Der dritte Schlag soll dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten.“
Nach einem kräftigen Schluck aus dem Trinkhorn wurden die Jägerbriefe überreicht an: Dorothee Büchele (Mensfelden), Benedikt Erbach (Dehrn), Ulrich Hingott(Netzbach), Roderick Kirchberg (Netzbach), Marco Linn (Dehrn), Christian Metlagel (Steeden), Thomas Muth (Dehrn) Pascal Ruckes (Biebrich), Holger Schiefner (Oberbrechen), Jürgen Ungeheuer (Bad Camberg). Nach dem Jagdsignal „Zum Essen“ wurde zum gemütlichen Teil des Abends übergeleitet und noch lange gemeinsam gefeiert. Der neue Ausbildungslehrgang der Jägerschule Diana hat bereits begonnen; Interessenten erfahren näheres unter http://www.jaegerschule.diana.

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(rf) Fotos R. Fluck ,

Ausbildungslehrgang 2015 2016

Am 29. Mai 2015 hat der neue Ausbildungslehrgang der Jägerschule Diana mit 10 Teilnehmern begonnen.
Die Ausbilder wünschen allen einen guten Start und ein erfolgreiches Ausbildungsjahr.

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Jungjägerlehrgang 2015 2016
Limdenschule Lindenholzhausen
Foto R. Fluck

SCHULUNG ZUR ENTNAHME VON TRICHINENPROBEN AM 12. MAI 2015

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Der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Gymnasiumstraße 4 in Hadamar, bietet am Mittwoch den 12. Mai 2015 um 14.00 Uhr eine Schulung zur Entnahme von Trichinenproben an. Die Kosten belaufen sich auf 10,- € / Person.
Interessenten melden sich bitte bis zum 04. Mai 2015 unter Angabe der Adressdaten und der Telefonnummer beim Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz 06431 296 5866 (Frau Barfuß) oder 296 5869 (Zentrale). Nach Eingang der Meldung erfolgt eine persönliche Einladung.
Die Schulung ist Voraussetzung zur Übertragung der Probeentnahme für die Trichinenuntersuchung auf den Jäger – der Schulungsnachweis hat bundesweit Gültigkeit. (rf)
Das Foto zeigt die Entnahme von Trichinenproben beim Wildschwein. Foto R. Fluck

Eulen und Käuze

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Prüfungen und neuer Lehrgang bei der Jägerschule Diana e. V.

Nur selten sind die Eulen bei Spaziergängen durch die heimischen Wälder zu sehen, denn die meisten Eulenarten sind dämmerungs-und nachtaktiv. Durch ihren geräuschlosen Flug und ihre besonderen Sinnesleistungen sind sie ausgezeichnet an die nächtliche Lebensweise angepasst; das Gefieder zeigt durch ein Nebeneinander von hellen und dunklen Farbtönen auch eine gute Schutzfärbung für die Tagesruhe. Unverdauliche Nahrungsreste werden wenige Stunden nach der Nahrungsaufnahme als runde verfilzte Speiballen wieder ausgeschieden; diese Gewölle der Eulen enthalten neben Haaren, Federn und Knochen auch Teile der Chitinpanzer von Insekten; dadurch lassen sie sich von den Gewöllen der Greifvögel, die auf Grund der höheren Salzsäurekonzentration im Magen die Knochen verdauen können, unterscheiden.
In der Mythologie und im Volksglauben werden Eulen und Käuze unterschiedlich dargestellt; als Symbol der Weisheit auf der einen Seite, doch auch als Verkünder des nahenden Todes – so wurde früher der Steinkauz oft als Todesvogel bezeichnet; von den Sterbenden wurde sein nächtlicher „kuwitt“ Ruf als „komm-mit“ gedeutet.
Die Eulen unterliegen nicht dem Jagdrecht sondern dem Naturschutzgesetz und genießen einen besonderen Schutzstatus. Manche Eulen, wie Uhu, Waldkauz und Steinkauz, waren lange Zeit Jagdhelfer des Jägers bei der Jagd auf andere Vögel. Das Hassen der Singvögel auf Eulen wurde bei der „Hüttenjagd mit dem Auf (Uhu)“ ausgenutzt und der Uhe zog dabei vor allem Krähen und Greifvögel an. Der Steinkauz hingegen wurde früher während des Vogelzuges zum Fang von kleineren Singvögeln eingesetzt; diese weithin bekannte Form der Vogeljagd war damals der Grund dafür, Steinkäuze schon sehr früh in Gefängenschaft zu züchten. Die Hüttenjagd mit lebenden Eulen ist längst aus Tierschutz- und Naturschutzgründen verboten, so Marco Spriesetersbach, Ausbildungsleiter der Jägerschule Diana Limburg. Doch das Wissen über Eulen und Käuze gehört immer noch zum Prüfungsstoff bei der jährlichen Jägerprüfung in Weilburg und auch die Eulenvögel finden Platz in der Präparatesammlung der Jägerschule bei der Ausbildung im Fach Federwild.
Im Juni beginnt wieder ein neuer Ausbildungslehrgang bei der Jägerschule Diana, der bis zum Mai des nächsten Jahres dauert. Wer Interesse und Engagement mitbringt und die Absicht hat, seine Freizeit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu widmen, ist bei der Jägerschule Diana willkommen, so der Vorsitzende Dr. Rüdiger Fluck aus Haintchen.
Ziel der Ausbildung ist es, die Natur in ihren Zusammenhängen zu verstehen, sowie jagdliche Traditionen aufzuzeigen. Der Unterricht findet immer samstags von 8 – 12 Uhr in der Lindenschule in Lindenholzhausen statt; das jagliche Schießen auf die Scheibe und den Kipphasen wird auf dem Schießstand des Schützenvereins Hubertus in Haintchen geübt.
Vor der offiziellen Jägerprüfung im April werden die zu Zeit 16 Jungjäger von allen Ausbildern der Jägerschule am 07. März 2015 von 8 – 12 Uhr in allen Fachgebieten geprüft. Dazu zählen die Fächer Jagdtierkunde, Wildbiologie, Wald- und Feldbau, Jagdbetrieblehre, Natur- und Umweltschutz, Bestimmen von Pflanzen, Sträuchern und Bäumen, jagdliches Brauchtum, Wildbrethygiene, Wildkrankheiten, Jagdhundewesen sowie Waffenkunde und Waffenhandhabung.
Alle, die Interesse an einer Ausbidung zum Jäger haben, können an dieem Vormittag unverbindlich als Beobachter an dieser Prüfung, zu der auch ein praktischer Teil mit viel Anschauungsmaterial gehört, teilnehmen und hierbei schon einmal erfahren, wie umfangreich der Stoff des Jägerlehrgangs ist und was ihnen bei einer eventuellen Teilnahme alles bevorsteht. (rf)

Foto:
Die Waldohreule ist gut an ihrem deutlich runden Schleier und den langen Federohren zu erkennen – diese Vögel leben verträglich miteinander, außerhalb der Brutperoide häufig sogar gesellig. Foto R. Fluck

Gescheckte Rehe und gescheckte Sauen

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Wildschwein gescheckt haintchen

Bei einem Spaziergang von Eisenbach zur Rickerhütte sah Wolfgang Rudloff dieses gescheckte Reh und konnte es fotografieren. Vor einigen Jahren wurde sogar im Revier Obertiefenbach ein weißes Reh entdeckt und fotografiert. Weiße Rehe kommen sehr selten vor; durch das Fehlen von Farbpigmenten in der Haut scheinen die Tiere mehr oder weniger weiß, bei echten Albinos (Albinismus) handelt es sich um eine angeborenen Stoffwechselstörung der Pigmentzellen – die Tiere haben auch rote Augen. Im Gegensatz dazu gibt es auch schwarze Rehe mit mehr oder weniger starker Pigmentablagerung in der Haut (Melanismus). Das gescheckte Reh aus dem Revier Eisenbach liegt wohl dazwischen. Es ist also recht selten; doch es gibt noch etwas ähnliches; in den letzten Jahren sind in den heimischen Revieren des öfteren gescheckte Wildschweine anzutreffen, wie hier auf dem Foto im Jagdrevier Haintchen mit dem Erleger Dr. Bernd Keller. Man nimmt an, dass es sich hierbei um Kreuzungen mit Hausschweinen handelt. Doch nicht jedes weiße Wildtier ist ein Albino. Manche Tiere wie der Schneehase, die Schneehühner und das große Wiesel, das im Winter Hermelin heisst und eine schwarze Schwanzspitze hat, haben ein braunes Fell oder Federkleid im Sommer. Im Laufe der Evolution haben sie es im Winter ihrer Umgebung angepasst und sind zu dieser Jahreszeit weiß. Das jagdliche Brauchtum und die Tradition der Jäger berichten viel von weißen Rehen und Hirschen – viele Jäger glauben heute noch, dass es Unglück bringt, ein weißes Reh zu erlegen. (rf)