Auch im Jagdlichen Schießen erfolgreich


Mit dem am 13. Mai erfolgreichen Prüfungsschießen ist der Ausbildungslehrgang 2016/17 der Jägerschule Diana e.V. zu Ende gegangen. Vier Lehrgangsteilnehmer müssen „nachsitzen“, das heißt, einen Teil der Prüfung im Herbst wiederholen. Doch ist genug Zeit, sich vorzubereiten um auch diese Hürde zu schaffen. Mit 22 Teilnehmern war es in diesem Jahr ein großer Lehrgang. Wir alle wünschen den Vieren alles Gute und ein erfolgreiches Gelingen im zweiten Anlauf. Vielen Dank an unsere Ausbilder und vor allem an unseren Ausbildungleiter Hort Kowarsik für sein großes Engagement; auch nach 26 Jahren Ausbildertätigkeit ist er im kommenden Lehrgang bereit, uns weiter zu unterstützen. Für die Zukunft allen Waidmannsheil und alles Gute. (rf)

Bei der Übergabe der Zeugnisse nach der erfolgreichen Schießprüfung.

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Einladung zur Hubertusmesse

Zum 50 jährigen Jubiläum des Schützenvereins Hubertus Haintchen findet am 01.Juli 2017 um 17.00 Uhr eine Hubertusmesse im Freien statt. Alle Mitglieder und Jungjäger der Jägerschule Diana sind herzlich eingeladen.

Einladung zur Hubertusmesse am 01. Juli 2017 um 17.00 Uhr an der Hubertuskapelle am Kremerseck in Haintchen.
Zelebrant: Kaplan John Manickaraj, Bad Camberg
Musikalische Gestaltung; Jagdhornbläsergruppe „Goldener Grund“ – Hornmeister Hermann Josef Löw
Im Anschluss an den Gottesdienst findet im Schützenhaus ein kleiner Umtrunk statt. Der Weg zur Hubertuskapelle am Waldrand und zu den Parkplätzen ist ausgeschildert. (rf)

Eine seltene Trophäe – das Schnepfenrad

My beautiful picture

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Die Jagd auf die Waldschnepfe ist schon fast Jagdgeschichte, denn in den heimischen Jagdrevieren wird dieser seltene Vogel schon lange nicht mehr bejagt. Früher wurde die Schnepfenjagd, die während des Schnepfenstriches, dem Balzflug dieser Vögel, an Frühlingsabenden, wenn der Schnepfenstern (die Venus) am Himmel zu sehen war, ausgeübt. Dabei gehörten die Malerfeder und der Schnepfenbart zu den wichtigsten Trophäen für den Jäger. Die Malerfeder ist die erste Feder am Schwingenbug dieses Vogels, der von den Jägern auf Grund seines langen Schnabels, dem Stecher, auch „der Vogel mit dem langen Gesicht“ genannt wird. Die Malerfeder, eine kleine und spitze Feder, haben schon im Mittelalter die Maler verwendetz, um beonders feine Striche ausführen zu können. Der Schnepfenbart ist als Federbüschel auf der Bürzeldrüse zu finden. Manchmal begegnet man heute noch dem Schnepfenrad, einer seltenen Trophäe, die auf dem Jägerhut getragen wird und bei der viele Malerfedern ringförmig um einenm Metallanstecker mit diesem Vogel angebracht sind.
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Noch im vergangenen jahrhundert wurden die erlegten Waldschnepfen auch in der Küche verarbeitet; der Schnepfendreck war früher in Jägerkreisen und darüber hinaus wohl eine besonders geschätzte Delikatesse. Aus dieser Zeit erinnern noch viele alte Rezepte an die Zubereitung des Schnepfendrecks. Hierbei wurden die Eingeweide der Waldschnepfe samt Inhalt mit Ausnahme des Magens klein gehackt, in der Pfanne erhitzt und mit Speck, Gewürzen und Eigelb zu einer Farce verarbeitet und danach auf Weißbrotscheiben im Ofen gebacken – in der heutigen Zeit eine zumindest aus hygienischen Gründen bedenkliche Zubereitung. Doch durch die Erkenntnisse der Wildbrethygiene sind die Jäger mittlerweile bezüglich der Behandlung von erlegtem Wild als Lebensmittel geschult und sich ihrer Verantwortung bei der Abgabe von Wild und Wildprodukten an den Verbraucher bewusst. (rf)
Fotos: Eine seltene Trophäe für den Jäger war früher das Schnepfenrad, bei dem viele Malerfedern ringförmig um einen Metallanstecker mit einer Waldschnepfe angeordnet sind. Auf der Rückseite des Ansteckes sieht man eine Scheibe und eine Schraube zur Befestigung der Malefedern. (Fotos R. Fluck)

Zwanzig Jahre Jägerschule DIANA e.V.

Die Jägerschule DIANA e.V. wurde im Jahre 1996 gegründet und feiert im Jahre 2016 ihr zwanzigjähriges

Bestehen. Aus diesem Anlass findet am 03.09.2016 in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr an und in der

Lindenschule in Lindenholzhausen, ein Tag der offenen Tür statt. Dazu ist ein vielfältiges Programm für die

Besucher vorgesehen, mit u.a. Falkner, Präparator, Pfostenschau, Lernort Natur, Jagdhornbläser, Kinder-

schminken, Tierfilme u.v.a. Hiermit soll dem Besucher die verantwortungsvolle Tätigkeit der Jägerschule

DIANA e.V. an und in der Natur veranschaulicht werden.

Für das leibliche Wohl wird ebenfalls ausreichend gesorgt sein, womit wir allen Besuchern einen angenehmen

Aufenthalt bei der Informationsveranstaltung gewährleisten.

Der Vorstand und die Ausbilder der Jägerschule DIANA e.V. freuen sich auf viele wissbegierige Besucher.

 

 

Hegemedaille

Rüdiger Fluck

Anlässlich der Hegeschau des Jagdklubs Limburg wurde auf Vorschlag der Hegegemeinschaft Taunus die Hegemedaille des Landesjagdverbandes Hessen „in Anerkennung der Verdienste um die Hege des Wildes und seines Lebensraumes“ in diesem Jahr an Dr. Rüdiger Fluck aus Haintchen verliehen. Die Hegegemeinschaft Taunus ist ein Zusammenschluss der Jäger aus den Gemeinschaftlichen Jagdrevieren der Stadt Bad Camberg und ihrer Stadtteile sowie den Revieren Eisenbach, Haintchen, dem Eigenjagdbezirk Hof zu Hausen und den Staatsrevieren Laubus und Schieferlay. Seit 25 Jahren ist Rüdiger Fluck neben seiner Funktion als Rehwildsachkundiger Vorsitzender der Hegegemeinschaft Taunus; darüber hinaus engagiert sich der Hegeringleiter seit fast 40 Jahren auch in der Jungjägerausbildung; zuerst bei der Jägervereinigung Frankfurt Nord/Ost, dann beim Jagdklub Limburg und heute als Vorsitzender und Ausbilder der „Jägerschule Diana e. V.“ in Limburg, die in diesem Jahr ihr 20 jähriges Bestehen feiert.

Hasenzählung

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Hasenzählung in den Hegegemeinschaften des Landkreises – Scheinwerfertaxation
Wieviele Feldhasen gibt es in den Revieren der Hegegemeinschaft Taunus? Bald werden die heimischen Jäger die genauen Zahlen wissen. Die Oberste Jagdbehörde in Hessen hat in Zusammenarbeit mit dem Landesjagdverband Hessen und dem Arbeitskreis Wildbiologie der Justus Liebig Universität Giessen im Frühjahr und Herbst diesen Jahres eine Zählung der Feldhasen in den Revieren der Hegegeminchaften des Landkreises angeordnet.
In Zukunft wird sich die Bejagung des Feldhasen, die in der Hegegemeinschaft Taunus zu Zeit kaum durchgeführt wird, nach dem Zuwachs der Hasenpopulation richten. Erfahrungsgemäß sind in guten Hasenbioptopen hohe jährliche Zuwächse zu erwarten, so der Vorsitzende der Hegegemeinschaft Taunus Dr. Rüdiger Fluck. Sind Zuwächse auf Grund der Witterungsverhältnisse oder anderer Kriterien geringer, so ist die Bejagung nicht oder nur im geringeren Umfang möglich. Bei der Untersuchung sollen 20% der Feldflächen einer Hegegeminschaft für die Zählung der Feldhasen einbezogen werden, das sind für die Hegegemeinschaft Taunus rund 660 ha, eine Fläche, die auf die Jagdreviere Erbach, Würges und Haintchen verteilt wird.
Die Bestandserfassung beim Feldhasen wird mithilfe der Scheinwerfertaxation zweimal im Frühjahr und im Herbst durchgeführt. Diese Methode trägt dem Umstand Rechnung, dass die Hasen weitgehend nachtaktiv sind – im Frühjahr von Anfang März bis Anfang April stets mit Beginn des Vegetationswachstums auf den Ackerflächen und im Herbst in der Zeit, in der die Rüben bzw. die Maisernte weit fortgeschriten ist und die Zwischenfrüchte nicht zu hoch gewachsen sind. Hierbei werden entlang festgelegter Feldwege mithilfe eines Scheinwerfers die Felder abgeleuchtet und die im Lichtkegel befindlichen Feldhasen gezählt. Dies ist ein vielfach erprobtes Verfahren, welches wissenschaftlich belastbare Daten liefert. Die Taxationsfläche in einem Jagdrevier muss mindestend 200 ha betragen und einen Querschnit der örtlichen Biotop- und Bodennutzungsverhältnisse des Reviers wiedergeben. Die Anleitung zur Scheinwerfertaxation und die Protokollbögen der Hasenzählung wurden inzwischen von der Unteren Jagsbehörde in Limburg an alle Reviere der Hegegemeinschaften versandt. (rf)
Foto: Die Zählung der Feldhasen und die Erfassung von Feldhasenbesätzen soll im Laufe des Jahres 2016 in den heimischen Revieren von den Hegegemeinschacten durchgeführt werden. (Foto R. Fluck)

Weihnachten 2015

Weihnachten 2015
Wir wünschen Euch in diesem Jahr eine Weihnachtszeit wie sie früher war.
Keine Hetze zur Bescherung hin, kein Schenken ohne Herz und Sinn.
Wir wünschen Euch ein kleines Stück von warmer Menschlichkeit zurück.
Wir wünschen Euch in diesem Jahr eine Weihnachtszeit, wie als Kind sie war;
es war einmal, schon lang ist´s her, da war so wenig so viel mehr.

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Mit diesem Titelbild aus der Jagdzeitschrift „Wild und Hund“ aus dem Jahre 1914 wünschen wir
allen Jungjägern, Mitgliedern und Freunden der Jägerschule Diana eine frohe Weihnachtszeit.

Rüdiger Fluck, Vorsitzender
Marco Spriestersbach und Horst Kowarsik, Ausbildungsleiter